
28. Region St Gallen-Bodensee
In Arbon besichtigt man natürlich die Galluskapelle sowie das Gallusfenster in der nebenan stehenden Kirche. Kolumban ist mit den Mönchen hier angekommen und von hier nach Bregenz weitergezogen. Gallus ist nach der Trennung von Kolumban von Bregenz hierher zurückgekehrt, bevor er ins Steinachtobel hinaufzog, wo er seine Zelle baute und bis zum Tod blieb. An dieser Stelle entstand das spätere grosse Kloster mit seiner heute weltberühmten Stiftsbibliothek und der Auszeichnung als UNESCO-Weltkulturgut.
In Rorschach ist die Kolumbanskirche sehenswert.
Die 6 Erbgüter, die es zu entdecken gilt

Château Steinerburg HistorischSteinerburg
Ruine einer Burg, die im 12. Jahrhundert von den Herren von Steinach erbaut wurde. Von 1577 bis 1805 stand es unter der Herrschaft des Klosters St. Gallen.
Mehr dazu.
St KolumbanSankt Martinkirche
Im Chor sind 2 Fenster sehenswert: Kolumban und Gallus.
Galluskapelle St KolumbanGalluskapelle
Arbon war schon eine Römersiedlung bevor Kolumban dort ankam (Arbor Felix, der glückliche Bau). Als Kolumban mit seinen Mönchen dort ankam, gab es eine christliche Gemeinschaft und einen Presbyter namens Willimar. Nach der Trennung von Kolumban kehrte Gallus nach Arbon zurück, liess sich wegen seiner Krankheit pflegen und begab sich schliesslich ins Steinachtobel, wo er seine Klause errichtete und später auch starb.
Die Kapelle stammt aus dem 12./13. Jahrhundert.
Église St Jacques St KolumbanSt.-Jakob-Kirche
Steinach wird erstmals 769 im Zusammenhang mit der Überführung des Otmar-Körpers von der Insel Werd (am Ausfluss des Rheins aus dem Bodensee) nach St. Gallen erwähnt. Otmar wurde 759 zum Hungertod verurteilt, dann begnadigt und zu lebenslanger Haft auf dieser Insel verurteilt, wo er noch im selben Jahr starb. Zehn Jahre später brachten die Mönche des Klosters St. Gallen den Leichnam des Gründers in ihr Kloster zurück.
Jakobsbrunnen KulturellJakobsbrunnen
Seit dem Jahr 1000 ist Rorschach für viele Pilger, vor allem nach Santiago de Compostela, aber auch nach Einsiedeln, ein Kreuzungspunkt. Auf dem heutigen Kronenplatz stand die Jakobskapelle, eine Raststätte für Pilger, die 1833 abgerissen wurde. Der Jakobsbrunnen wurde als Gedenkstätte errichtet. Noch heute läutet die Brunnenglocke zweimal täglich den Angelus.
Musée im Kornhaus HistorischMuseum im Kornhaus
Die Besiedlung des Bodenseeufers geht in Form von Seestädten auf die Steinzeit zurück. Die Ufer wurden von den Römern vor der Ankunft der Alemannen, die Rorscharch gründeten, besetzt. Das Museum zeigt Abbildungen dieser Städte und die Geschichte der Region.
Beschreibung
Der Ausgangspunkt befindet sich westlich der Kathedrale auf dem Gallusplatz. Wenn man dieses imposante Bauwerk südlich umgeht, gelangt man nach Durchqueren eines kleinen Tunnels in nördlicher Richtung durch die Pärke der Abtei:
- Über die Marktgasse gelangt man zur Kirche St. Laurenzen, die man im Norden umrundet, und über die Zeughausgasse in Richtung Osten. Am Ende biegt man nacheinander links und rechts ab, um zu einem Kreisverkehr zu gelangen. Weiter geht es in östlicher Richtung auf der Linsebühlstrasse.
- Wenn die Straßenbahnlinien nach rechts abbiegen, folgt man weiterhin der Linsebühlstraße. Auf Höhe des Krankenhauses nach 500 m rechts in die Flurhofstrasse einbiegen, die gegenüber der Grundschule Grossacker endet, und nach 600 m rechts in den Goldbrunnenweg einbiegen. Die Straße geht in einen Weg über, der an einem Bach entlangführt. Am Ende rechts und dann sofort links in den Bruggwiesenweg einbiegen, der ebenfalls in einen Weg übergeht.
- Am Ende biegen Sie links nach Norden ab. Nach 200 m überqueren Sie die Rehetobelstrasse und nehmen einen Weg, der am Paul-Grüninger-Stadion entlangführt. In der benachbarten Siedlung verläuft die Fuchsenstrasse nach Norden, bis sie in die Martinsbruggstrasse mündet. Folgen Sie der nach Nordwesten verlaufenden Martinsbruggstrasse 500 m bis zur Brücke über die Eisenbahnschienen, danach der Lukasstrasse.
Wenn die Wanderung am Bahnhof Fiden beginnt, folgen Sie einfach der Harzbüchelstrasse in nordöstlicher Richtung, um zu dieser Brücke zu gelangen. - Der Weg entlang der Eisenbahnschienen unter der Brücke ist erreichbar, indem Sie 50 m weitergehen und zweimal links auf den Weg abbiegen, der zu den nach Norden führenden Gleisen führt und entlang des Steinachbachs verläuft, der nach der Durchquerung eines Tunnels an die Oberfläche tritt. Folgen Sie dem Steinach-Bach etwa 2,5 km lang und steigen Sie rechts auf das Plateau hinauf. Die Überquerung von Feldern und Wiesen führt nach Mörschwil und zum Bahnhof am Ortsausgang. Folgen Sie den Gleisen (200 m), überqueren Sie sie und gehen Sie 400 m weiter, bis Sie zu einer Straßenkreuzung kommen.
- Biegen Sie links ab und nach 100 m rechts auf den Weg, oberhalb des Steinachbachs, bevor Sie 500 m zum Bach hinuntergehen, ihn überqueren und zu den Ruinen der Steinerburg hinaufsteigen, einem schönen Ort für ein Picknick. Folgen Sie der Straße in nordwestlicher Richtung für etwa 500 m und biegen Sie rechts auf die neue Straße ab, dann kurz darauf links auf den Sandbüchenweg. Gehen Sie 1,5 km weiter in nördlicher Richtung, bis Sie Steinach erreichen. An der Kreuzung mit der Schöntalstraße biegen Sie links in diese Straße ein und folgen ihr 800 m bis zu einem Kreisverkehr mit der St. Gallerstraße. Biegen Sie rechts ab, überqueren Sie die Eisenbahnlinie und biegen Sie links in die Bahnhofstrasse ein, um zum Schloss und vor allem zu den Kapellen St. Gall und St. Martin zu gelangen (für Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte vorher an das Tourismusbüro).
- Um nach Rorschach zu gelangen, folgen Sie dem Seeufer, außer kurz nach Horn (6 km), wo Sie sich vom Ufer entfernen müssen, um nicht neben einer befahrenen Straße laufen zu müssen. Folgen Sie erneut dem Ufer (1,5 km) bis zur Anlegestelle von Rorschach.
- Nach 100 m biegen Sie rechts ab, um die Kirche St. Columban zu erreichen, und gehen dann zum nahen gelegenen Bahnhof um nach St. Gallen zurückzukehren.
- Start : 9000 St Gallen
- Durchquerte Gemeinden : Sankt Gallen und Thurgau
Höhenprofil
Zufahrt und Parkplätze
St. Gallen erreicht man mit Zug und Auto. Die Rückkehr von Arbon erfolgt mit dem Postauto ound ab Rorschach mit dem Zug.
Für den Start ab Stadtrand (Ost) nimmt man den Zug bis St. Fiden. Von dort wandert man den Geleisen entlang Richtung Osten, überquert die Eisenbahnlinie und dreht dann nach rechts, um dem Bach Steinach zu folgen.
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